Bewegungserforschung auf den Spuren Elsa Gindlers  und Heinrich Jacobys -                         ein Erfahrungsraum für Erwachsene

Eile, Überforderung, Lustlosigkeit, Müdigkeit, Verspannung oder Schmerzen sind häufige Begleiter in unserem Alltagsleben. Doch wir finden uns in gewissem Maße damit ab.

Derweil bewundern wir an kleinen Kindern ihre Lebendigkeit, ihren Forschergeist, die unbedingte Hingabe an eine Sache, die Geschmeidigkeit in ihren Bewegungen, die Spannkraft und die Fähigkeit, sich im Schlaf zu regenerieren. 

Unseren Kindern wünschen wir zu erhalten, was uns irgendwo auf dem Lebensweg verloren ging.

 

 

Wie wäre es, wenn wir uns nun selber auf die Suche machten

nach mehr Lebendigkeit im Alltag,

nach dem Zusammenhang von Ruhe und Lebendigkeit,

von Unruhe und Erschöpfung?

Was könnte das mit unseren Gewohnheiten, unseren Verhaltensmustern

und mit unsrer Alltagsroutine zu tun haben?

Sich einordnen zwischen Himmel und Erde

 

Inspiriert von Fragestellungen und Versuchen aus der Arbeit von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby wollen wir unser Verhalten in der Bewegung und in Ruhe, beim Atmen, Sprechen und Singen - bei alllen Ausdrucksweisen des Menschen also - erforschen.

Unser Organismus  gleicht einem großen Orchester, das mehr oder weniger gestimmt zusammen  spielt. Manchmal ächzt und stöhnt es mehr, als dass es klingt!  Und doch trägt es eine Ordnung in sich und sucht die innere Harmonie, den Wohhlklang.

Mit einfachen Versuchen im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen nehmen wir unsere Bewegungen "unter die Lupe" und versuchen, die Zusammenhänge in unserem Organismus zu erforschen. Die Zeitlupe hilft uns, ungünstige und störende Bewegungs- und Verhaltensmuster zu erleben und bewusst werden zu lassen. 

Was heißt es, sich von der Schwekraft führen zu lassen? Können wir etwas davon erleben, dass wir uns immer wieder von neuem einordnen müssen zwischen oben und unten, zwischen Himmel und Erde? 

Auf diesem Wege erfahren wir etwas von dem wunderbaren und komplexen Zusammenspiel in unserem Körper und schaffen Voraussetzungen für grundlegende Veränderungen. 

In dem  wir lauschend und wach werden für die Natur unserer Bewegungen und für die Gesetzmäßigkeiten, die in und auf unseren Organismus wirken, kann uns Lebendigkeit im Tun zu einer immer klareren Orientierung werden. 

 

Literaturempfehlungen und weiterführende Websites zu Elsa Gindler, Heinrich Jacoby und Charlotte Selver, die diese Arbeit  als Schülerin Elsa Gindlers in den USA und später auch in Europa als "sensory awareness" bekannt gemacht hat, finden Sie unter der Rubrik "Zum Weiterlesen!"

 

„Wie können wir nur zur Ruhe kommen?

 

Ich möchte immer wieder betonen, dass es sich für mich nicht

um eine utopische, weltflüchtige Harmonie zum besseren Ertragen der Weltmisere handelt,

 sondern dass diese Ruhe und Stille reagierbereiter, tatbereiter, erfolgreicher,

vor allem wacher für ein Reagieren auf Zusammenhänge und überhaupt

die Erkennung von Zusammenhängen macht.

Sodass wir nicht immer am Symptom herumkurieren,

wenn wir die Ursache der Störungen beseitigen können.“

 

Elsa Gindler, 1931

 

 

Sich einordnen

zwischen Himmel und Erde

 

Aktuell:

 

Neue Kursfrequenz

"Bewegung spielend erforschen"

für Kinder ab 4 Jahren

und Schulkinder ab 8 Jahren

ab 19.September 2018.

 

 

 

Die Einführung in die  Bewegungspädagogik

nach Elfriede Hengstenberg am

10.11.2018  (Einführung) und

23.02.2018  (Vertiefung) ist vollständig belegt.

 

Neuer Fortbildungstermin 

zur Hengstenberg Pädagogik:

16. März 2019 (Einführung)

6.Juli 2019 (Vertiefung)

(siehe Fortbildung Hengstenberg Pädagogik)

 

Inhouse Fortbildungen auf Anfrage